Altersarmut ist weiblich

Der Gender Gap und die Folgen zeigt dieses kurze Video. Inspiriert von Bob Dylan, macht es deutlich, wie gravierend die Folgen des Lohnunterschiedes zwischen Mann und Frau in Deutschland sind. 21 Prozent - so groß ist die Lohnlücke zwischen den Geschlechtern. Die Folge ist nicht selten Altersarmut.

 

Die Evangelischen Frauen in Bayern beziehen gemeinsam mit anderen evangelischen Organisationen Stellung zur anhaltenden Lohnlücke zwischen Männern und Frauen. Den Anlass bildet der EQUAL PAY DAY, der Tag im Jahr, bis zu dem Frauen statistisch gesehen umsonst arbeiten, und derim Jahr 2018 auf den 18. März fällt. Ungerechtigkeit besteht in Deutschland nach wie vor nicht nur bezüglich der Entlohnung von Frauen und Männern, auf die der Gender Pay Gap verweist, sondern auch hinsichtlich der Rente. Frauen sind vor allem im Alter deutlich stärker von Armut bedroht als Männer. Ursächlich dafür ist eine fatale Kombination aus traditioneller Arbeitsverteilung, Rollenklischees, unentgeltlicher Arbeit und einer fragmentierten Erberwerbsbiographie. Diese ist durch Teilzeit und schlecht bezahlte Erwerbsarbeit charakterisiert.

Die EFB hat gemeinsam mit ihren Kooperationspartnern Frauen zu ihrer Lebenssituation befragt. Die Geschichten dieser Frauen bilden die Grundlage für die folgenden LebensBeispiele. Sie entspringen den Erfahrungen dieser Frauen und formulieren ihre Ängste, Sorgen aber auch Empfehlungen. Lesen Sie hier die Auswahl an Lebenseinblicken, in denen Frauen unterschiedlichen Alters erzählen, warum Altersarmut für sie ein Thema ist:

In der Positionsbestimmung finden Sie die Forderungen, die über die Folgen der anhaltenden Lohnlücke und ihrer Auswirkungen auf Altersarmut aufklären, dafür sensibilisieren und schließlich zum Handeln mobilisieren sollen.

Im neuen kda-Report "Brennpunkt Rente" finden Sie Vorschläge und Empfehlungen, wie es Punkt für Punkt zu einer Rente ohne Armut gehen kann.