KI und Deepfakes

Verpixeltes Frauengesicht
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Evangelische Frauen in Bayern (EFB) unterstützen Forderungen des Bayerischen Landesfrauenrates zum besseren Schutz von Frauen und Mädchen

Deepfakes, die mit generativer Künstlicher Intelligenz aus beliebigen Fotos erstellt werden, stellen eine zunehmende Form bildbasierter sexueller Gewalt dar. Besonders Frauen und Mädchen sind von pornografischen Deepfakes betroffen; diese verletzen Persönlichkeitsrechte, das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung und können Grundlage für Erpressung, Verleumdung und weitere strafbare Handlungen sein.

Vor dem Hintergrund der schnellen Verbreitung in sozialen Medien fordert der Bayerische Landesfrauenrat (BayLFR) zügige gesetzliche Regelungen, eine Kennzeichnungspflicht, die Verantwortung von Plattformbetreibern sowie den Ausbau von Beratungs- und Unterstützungsangeboten.

Deepfakes zerstören Vertrauen und können Leben ruinieren. Wir brauchen jetzt verbindliche Regeln, um das Herstellen, Gebrauchen und Zugänglichmachen von Deepfakes unter Strafe zu stellen, aber auch eine bessere Aufklärung und konkrete Hilfsangebote für Betroffene,“ sagt Katharina Geiger, Mitautorin, Delegierte des Deutschen Evangelischen Frauenbundes in der EFB und eine Vizepräsidentin des BayLFR anlässlich der Veröffentlichung des Forderungspapiers am 26. Januar 2026.