Aktuelles

Emilia Müller

Aus dem Grußwort von Emilia Müller, Landesvorsitzende des Katholischen Deutschen Frauenbundes (KDFB): "EFB und KDFB - beide sind in einem christlichen Wertefundament verwurzelt – zusammen bilden wir eine starke Lobby für Frauen in Bayern und - wir sind eine Gemeinschaft, in der Es gilt das gesprochene Wort Frauen mit den unterschiedlichsten Lebensbiografien Wertschätzung und Anschluss erfahren und sich engagieren."

Elke Beck-Flachsenberg, 1. Vorsitzende der EFB

Das Jubiläum wurde gefeiert mit einem Frauen-Gottesdienst und einer  Predigt von Bischöfin Beate Hofmann, begleitet von der Harfinistin Lilo Kraus. Den Predigttext aus Lukas 10 zur Geschichte von Martha und Maria in der Nürnberger Martha Kirche zu hören, war ein Vergnügen und die Parallele von der praktischen und tatkräftigen Martha  - im Vergleich mit der still lauschenden Maria – zur EFB liebevoll: “…wenn alle evangelischen Frauen Mariatypen wären, dann wäre die EFB nie gegründet worden.“

Die Harfenklänge zwischen Sanftheit und Nachdenklichkeit, Temperament  und Leidenschaft begeisterten. Die Grußworte wärmten  in ihrer Geschwisterlichkeit und ökumenischen Verbundenheit, in der Bestärkung, mutig etwas zu fordern und in dem Aufruf, fromm, politisch  zu – wie schon in der Predigt – unangenehm sein zu müssen.

Das Kabarett ließ schmunzeln und nachdenken über die Fallen und Falten der Frauen und bei dem abschließenden feinen Büfett wurden alte Kontakte erneuert und neue Kontakte geschlossen.

Die weit über hundert Frauen und Männer, die kamen, sie haben uns Mut gemacht, die Delegierten und Dekanatsfrauenbeauftragten, die Repräsentant*innen unserer Gremien und Wegbegleiter*innen  aus Kirche, Politik und Gesellschaft.

Wir fühlen uns verbunden
Wir fühlen und bestärkt

Wir fühlen uns ermutigt
zum Weitergehen  und zum Weiterkämpfen auf dem Weg:
protestantisch.politisch.partizipativ.

Danke!

 

Grußworte, Bilder und Predigt vom Jubiläum finden Sie hier.

Der Gender Gap und die Folgen zeigt dieses kurze Video. Inspiriert von Bob Dylan, macht es deutlich, wie gravierend die Folgen des Lohnunterschiedes zwischen Mann und Frau in Deutschland sind. 21 Prozent - so groß ist die Lohnlücke zwischen den Geschlechtern. Die Folge ist nicht selten Altersarmut.

 

Jubiläum 100 Jahre EFB - Rückblick

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Blumen

 Es lässt sich gut in St. Martha feiern, in der Tradition einer mutigen Frau, die zupacken und streiten, theologisch denken und praktisch handeln konnte, so wie die Evangelischen Frauen in Bayern.

Prof. Dr. Beate Hofmann am 2.2.2020 in St. Martha Nürnberg anlässlich des 100 Geburtstag der EFB.

Equal Pay Day - Pressemitteilung

Noch immer verdienen Frauen in Deutschland im Schnitt 21 Prozent weniger als Männer. Auf diese, Gender Pay Gap genannte, geschlechtsspezifische Lohnlücke zwischen Männer- und Frauenlohn machen evangelische Organisationen und Einrichtungen in Bayern aufmerksam. Anlass ist der „Equal Pay Day“ (EPD) – der Tag im Jahr, bis zu dem Frauen umsonst arbeiten, während Männer seit dem 1. Januar für ihre Arbeit bezahlt werden. Da die Lohnlücke 21 Prozent betrug, ergeben sich 77 Tage (21 Prozent von 366 Tagen); das Datum des diesjährigen EPD ist damit der 17. März 2020.