Ein bayerisches evangelisches Bündnis fordert die digitalen Möglichkeiten zu nutzen, Lohnungleichheit auszugleichen. Klare Videobotschaft zeigen anlässlich des Equal Pay Days, wie tief verankert ungerechte Bezahlung in der Arbeitswelt noch ist. Der Equal Pay Day, der in diesem Jahr auf den 7. März entfällt, markiert symbolisch den durchschnittlichen Verdienstunterschied zwischen Frauen und Männern. Nach Zahlen des Statistischen Bundesamts müssen Frauen 66 Tage länger arbeiten, um das Jahresgehalt eines Mannes zu erzielen.
Die Rundfunktagung mit dem Titel "Bonusfamilie" und "Eltern ohne Filter": Spiegel der Gesellschaft oder Klischees in Serie? – greift aktuelle Familienbilder in Fernsehen, Radio und Internet auf. „Das hat es früher nicht gegeben!“ – so werden manche denken bei Patchworkfamilien, Regenbogenfamilien und Einelternfamilien. Eine „Normalfamilie“, das sei doch Vater - Mutter - Kind! Doch die Gesellschaft hat sich gewandelt. Und das nicht erst seit heute. Einelternfamilien und Patchworkfamilien hat es schon lange gegeben.
16 Jahre war Elke Beck-Flachsenberg 1. Vorsitzende im Vorstand der Evangelischen Frauen in Bayern und auf beinahe 50 (beeindruckende) Jahre insgesamt kann sie auf weitreichende Tätigkeiten in verschiedenen Delegationen für die EFB zurückschauen. Zum Abschied vom Vorsitz des Dachverbandes der Evangelischen Frauen in Bayern ist es vor allem ein Fazit, dass Elke Beck-Flachsenberg auf der Mitgliederversammlung allem voranstellt: "Gleichstellung ist nicht gleich Gleichberechtigung."
Die Delegierten auf der Mitgliederversammlung der Evangelischen Frauen in Bayern wählten am 17. September in Nürnberg einen neuen Vorstand.
Neu in den efb-Vorstand wurden gewählt Sabine Rüdiger-Hahn aus dem Mitgliedsverband Team Pfarrfrauen und -männer in Bayern und Brigitte Funk aus dem Mitgliedsverband Aktionsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen in der ELKB.
Journalistinnen und Journalisten sind zunehmend Hassbotschaften in den sozialen Medien ausgesetzt. Die Bayerische Landeszentrale für neue Medien (BLM) hat in Kooperation mit dem bayerischen Justizministerium die Initiative „Justiz und Medien – konsequent gegen Hass“ ins Leben gerufen. Hasspostings können seither über ein Online-Verfahren direkt an die Generalstaatsanwaltschaft München übermittelt werden. Mit einer Aufklärungsquote von über 90 % ist das Projekt äußerst erfolgreich.